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Chronisch müde – chronisch krank?

Chronisch müde zu sein ist ein häufiges Symptom, das oft nicht ernst genommen wird. Wer kennt das nicht? Total erschöpft zu sein. Auch am Tag. Viele Nächte lang schlecht geschlafen. Wir fühlen uns ausgelaugt und nicht in unserer Kraft.

Doch chronisch müde zu sein, nicht mehr leistungsfähig zu sein und den Alltag kaum oder nicht mehr bewältigen zu können, hat noch einmal eine ganz andere Dimension.

Die Beine fühlen sich an wie Zementsäcke, die Augen fallen zu, während du zugleich keinen Schlaf findest. Gehirnnebel. Verwirrungszustände. Viele Symptome dieser Art werden jeden Tag zu einem Kampf. Vom Morgen bis zum Abend.

Die Ursachen hierfür können vielfältig sein.

Wie ist das bei dir?

Chronic Fatigue Syndrom (CFS)

ME/CFS ist die englische Abkürzung für Chronic Fatigue Syndrom bzw. Myalgische Enzephalomyelitis. Auf Deutsch spricht man vom Chronischen Müdigkeitssyndrom oder Chronischen Erschöpfungssyndrom.

Es handelt sich um eine neuroimmunologische Krankheit. ME/CFS äussert sich unter anderem durch überwältigende Erschöpfung und starken grippeähnlichen Symptomen, welche über Monate bis Jahre anhalten. Diese schwere körperliche Krankheit kann zu vollständiger Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit führen.

Durch mangelnde Forschung ist bis heute in der Schulmedizin keine offizielle Ursache bekannt. Vermutet werden unter anderem Vireninfektionen und Umweltgifte.

Mögliche Symptome bei ME/CFS

+ Chronische Müdigkeit und Erschöpfung

+ Sehr typisch ist eine anganhaltende Verschlechterung der Symptomatik nach körperlicher und geistiger Aktivität, auch Post Exertional Neuroimmune Exhaustion (PENE) genannt.

+ Erhöhte Infektanfälligkeit

+ Grippegefühl, grippeähnliche Symptome

+ Brain Fog (Gefühl der Vernebelung und Benommenheit. Dazu gehören auch Wortfindungsstörungen, verlangsamte Auffassung, Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Probleme beim Lesen und Schreiben, Probleme bei der Verarbeitung mehrerer Informationen gleichzeitig)

+ Orthostatische Intoleranz (Unstabiler Kreislauf im Sitzen und Stehen –> Schwindel, Schwäche, Herzklopfen, etc.)

+ Intoleranz gegenüber Licht, Geräusche und Gerüche

+ Starke Schmerzen (Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Verspannungen, u.a.)

+ Schwellung der Lymphknoten, Stauungen des Lymphsystems

+ Probleme des Nervensystems, z.B. Gangunsicherheit, Taubheitsgefühl, Missempfindungen wie Kribbeln, Hitze u.a.

+ Schlafbeschwerden (Einschlafbeschwerden, Durchschlafprobleme, Schlaf ist nicht erholsam)

Hintergrundwissen

Nach Anstrengung / Bewegung werden die Muskeln beantsprucht. Die Muskeln sind um die Nerven gewickelt. Das heißt, durch die Bewegung werden diese bereits entzündeten Nerven benutzt und hochgradig gereizt.

Neurotoxine, die von Viren produziert werden, wandern im Körper umher. Wusstest du das Viren essen? Das Festmahl für Viren sind giftige Schwermetalle. Wenn ein Virus auf diese hochtoxischen Schwermetalle wie Quecksilber und Aluminium trifft, verzehrt es sie. Im Anschluss scheidet das Virus hoch giftige Neurotoxine wieder aus. Diese Neurotoxine schwimmen im Blut und treffen die Nerven hart.

Durch Bewegung wird der Blutkreislauf angekurbelt. Dadurch triggern die Neurotoxine die Nerven noch mehr. Daher kann es auch sein, dass eine CFS-Betroffene nach ein bisschen Sport drei Tage lang wie gelähmt im Bett liegen muss.

Das liegt an den Nerven, die durch die auf ihnen anhaftenden Neurotoxine entzündet sind. Da die Neurotoxine in unserem Körper herumschwimmen, können sie auch über das Blut zum Gehirn wandern und es entzünden. Dadurch entsteht eine sehr große und schlimme neurologische Müdigkeit.